»VIERZEHN«Abschlußausstellung des Jahrgang 14der Ostkreuzschule

Donnerstag, 5. August 2021
Manou Lee, Charlotte Andrist, Annely Baum, Jonas Berndt, Tamara Eckhardt, Rabea Edel, Julia Fenske, Delia Friemel, Robert Gemming, Caroline Heinecke, Natalia Kepesz, Milan Koch, Maria Mölko, Liam Noack, Aleksandra Sawa, Catharina Tews, Stefan Weger, Ekaterina Zershchikova, Zoe Zizola

Mit der Ausstellung Jahrgang 14 präsentieren die Absolvent:innen der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie ihre Abschlussprojekte. Die 18 Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer und künstlerischer Fotografie, und behandeln wichtige politische und soziale, wie auch persönlichere Themen: Militärcamps für Kinder in Polen, Umweltzerstörung und Zukunftsdystopien, die NS-Vergangenheit der eigenen Familie, Porträts der russischen Community in Berlin, die künstlerische Auseinandersetzung mit Mental Health, Einblicke in eine isolierte Lebensweise auf einer griechischen Insel, die im heutigen Europa nur noch selten anzutreffen ist, inszenierte Gruppenporträts in Halle-Neustadt, Mikro-und Makro-Kosmos Stadt, absurde Sammlungen, die Zeitenwende des Braunkohleabbaugebiets in der Lausitz, uvm. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundet die Werkschau ab.

Vernissage: 27.08.2021, 18:00
Ausstellungsdauer: 28.08.-05.09.2021
Location: TreptowAteliers e.V.Wilhelminenhofstr.83-85 D-12459Berlin

BVG: Nahe S-Bahnhof Schöneweide/ Tram 67 Firlstraße/ Bus 365 Wilhelminenhofstr./Edisonstr.
Website: http://www.jahrgangvierzehn.de
Kontakt: info@jahrgangvierzehn.de

p: photography unlimited berlin e.V. ist Produktionspartner der Ausstellung VIERZEHN.
Die Ausstellung wurde zu einem Teil in unseren Werkstätten produziert.

Linn Schröder: Ich denke auch Familienbilder. Buch bei Hartmann BooksAusstellung in den Deichtorhallen Hamburg

Sonntag, 16. Mai 2021
In den Hamburger Deichtorhallen ist ab dem 18. Mai 2021 die Ausstellung Family Affairs zu sehen.

Linn Schröder reiste gemeinsam mit ihren Zwillingstöchtern nach Polen und folgt fotografisch den durch Erzählungen überlieferten Spuren der Flucht ihrer Schwiegermutter aus Oberschlesien, die damals ein junges Mädchen war. So entsteht eine Verbindung aus drei Generationen, der Großmutter, der Mutter und den Töchtern. Aber auch die Kinder einer Freundin und ein Nachbarsjunge werden portraitiert. So entstehen die eindrucksvollen Bilder „Ich denke auch Familienbilder“, die sie in ihrem Künstlerbuch zu Gedankenwelten zusammenfügt und uns über Erinnerungen – eigene und fremde – nachdenken lassen. Eine poetische Bildsprache macht uns nachdenklich über Zeiten, Zeitenbrüche, Menschen und Leben. Die Ausstellung wurde zum Teil bei p: photography unlimited in Berlin produziert.

Für die Buchpublikation, die bei Hartmann Books erscheint, findet derzeit die Crowdfundingkampagne statt.

https://www.startnext.com/ich-denke-auch-familienbilder

Das Buch Ich denke auch Familienbilder erscheint im Mai/Juni 2021 bei bei Hartmann Books.

28,7 × 33,7 cm
116 Seiten, 60 Abb., duplex und farbig
Design: Stefan Stefanescu, Hamburg
Hardcover, Bedrucktes Leinen
ISBN 978-3-96070-067-8
45,00 €.

Jenny Brockmann: „Drawing Gertrud Grunow“mit Paulina Olszewska, Katja Erfurth und Philipp Thimm

Mittwoch, 28. August 2019
Die Berliner Künstlerin Jenny Brockmann war bei uns und hat ein Bild für ihre neueste Performance „Drawing Gertrud Grunow“ produziert, die im Rahmen der Eröffnung der bauhauswoche berlin 2019 zur Aufführung kommt. Es ist uns eine besondere Freude, auf die bauhauswoche berlin 2019 und vor allem auf Jennys Performance hinzuweisen. Die Eröffnung mit der Performance ist öffentlich, jedeR ist herzlich eingeladen zu kommen.

Die Künstlerin Jenny Brockmann hat gemeinsam mit der Kunstwissenschaftlerin Paulina Olszewska für die Eröffnung der bauhauswoche eine Performance konzipiert. Darin konzentrieren sie sich auf Gertrud Grunow, die erste und einzige weibliche Bauhausmeisterin am Weimarer Bauhaus. Klänge, Farben und Bewegung bilden die Grundlage der „Harmonisierungstheorie“, die Grunow am Bauhaus lehrte. Alle Sinne sollten gleich und harmonisch genutzt werden. Die Klasse war bei Studenten und Meistern gleichermaßen beliebt.

Gertrud Grunows Leben und Werk wird in Hinblick auf das Bauhaus selten erwähnt und ist heute nahezu vergessen. Wie bei vielen anderen Frauenbiografien muss auf rekonstruktive Forschung zurückgegriffen werden.

Die Performance ist Teil eines mehrteiligen Werkes aus Lecture Performances, Installationen und interaktiven Objekten, das bereits in Weimar und New York gezeigt wurde und bei dem die Unterrichtsmethoden Gertrud Grunows als Ausgangspunkt dienten.

Jenny Brockmann: „Drawing Gertrud Grunow“ mit Paulina Olszewska (Kunstgeschichte), Katja Erfurth (Choreografie), Philipp Thimm (experimentelle Musik/APPARAT)

bauhauswoche berlin 2019, 31.08. bis 08.09.
Eröffnung: 30.08., 18 Uhr, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel),
10587 Berlin-Charlottenburg

www.bauhaus100.berlin